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Entwicklung des Babys im 1. und 2. Monat

Du kannst deinem Baby dabei zusehen, wie es von Tag zu Tag wächst. Doch was genau passiert da eigentlich? Welche Entwicklungen durchlebt dein Baby im 1. und 2. Monat? Und warum ist es auf dich als Bezugsperson fixiert?

Dein Baby nimmt ungefähr 200g pro Woche zu und wächst durchschnittlich rund 5 cm. Auch das kleine Köpfchen wird von Monat zu Monat größer. Trotzdem brauchst du dir keine Sorgen zu machen, wenn sich in den ersten Tagen zunächst ein Gewichtsverlust bemerkbar macht. Das ist völlig normal, denn dabei handelt es sich vor allem um das in der Babyhaut eingelagerte Fruchtwasser.

Babys sind Reflexwesen

Frisch geschlüpft zeigt sich, welche Baby-Entwicklung schon im Bauch stattgefunden hat. Denn die Reflexe bei Babys sind angeboren und dienen im 1. und 2. Monat in erster Linie dazu, es zu schützen.

Vielleicht hattest du schon während deiner Routineuntersuchungen in der Schwangerschaft das Glück, einen dieser Reflexe auf einem Ultraschallbild zu erkennen. Ab und an zeigt sich in diesen Momenten bereits der Saugreflex und du kannst erkennen, wie dein Baby schon im Bauch am Daumen lutscht. Hat es dann erst das Licht der Welt erblickt, findet eine rasche Entwicklung deines Babys und seiner Reflexe statt.

Bereits im 1. Monat verfügt es nicht nur über den Saugreflex, sondern auch über einen sogenannten Klammerreflex. Erschreckt sich dein Baby oder legst du es in sein Bettchen, streckt es die Arme seitlich aus, um nach Halt zu suchen. Berührst du dein Baby an der Wange, dreht es direkt den Kopf in diese Richtung, öffnet den Mund und sucht nach einer Nahrungsquelle. Sicherlich ist dir auch schon aufgefallen, dass dein Baby deinen Finger direkt fest umklammert, wenn du seine Handinnenflächen streichelst. Dieser Greifreflex wird vor allem im 2. Lebensmonat weiter perfektioniert. All das sind wichtige Schritte bei der Entwicklung deines Babys.

Die wichtigste Bezugsperson für dein Baby bist du

Bereits zum Zeitpunkt der Geburt verfügt dein Baby über ein emotionales Gedächtnis. Neben dem körperlichen Wachstum steht im 1. und 2. Monat auch die Entwicklung der sozialen Interaktion zwischen dir und deinem Baby im Vordergrund.

Dein Baby profitiert von einer entspannten und harmonischen Familienumgebung, in der es sich sicher und geborgen fühlt. Dir ist bestimmt aufgefallen, dass sich dein Baby dir als Bezugsperson zuwendet und erst bei dir so richtig zur Ruhe kommt. Bonding spielt bei der Baby-Entwicklung eine wichtige Rolle: Die körperliche Zuneigung, die du deinem Kind gibst, wie das Kuscheln im Bett oder auf der Brust, das sind die Momente, die nicht nur eine starke Mutter-Kind-Beziehung sondern auch eine Vater-Kind-Beziehung aufbauen.

Schon nach wenigen Tagen hat dein Baby eine Vorliebe für deinen Körper- und Milchgeruch und versucht deinen emotionalen Zustand anhand deiner Mimik und Gestik zu imitieren. Hier ist es besonders wichtig, dass du mit einem entspannten Mama-Ich in Interaktion mit deinem Baby trittst. Es zeigt sich, dass Babys ein ausgeprägtes Interesse an dem Gesicht der Mutter haben und es förmlich mit den Augen fixieren, wenn du beispielsweise mit ihm spielst. Zudem erkennt es den Klang deiner Stimme und kann ihn vom Stimmklang anderer Mütter differenzieren.

Mit den Sinnen die neue Welt erkunden

Riechen, Schmecken, Hören und Tasten – das sind die Sinne, die bei deinem Baby bei der Geburt schon vollständig entwickelt sind. Bereits im 1. Lebensmonat reagiert es auf die Geräusche einer Rassel oder eines Spielglöckchens in unmittelbarer Nähe. Friert dein Baby, reagiert es mit einem erhöhten Bewegungsdrang und zappelt mit den Armen und Beinen.

Lediglich besonders gut sehen kann dein Baby in den ersten 2 Lebensmonaten noch nicht. Es kann nur Gegenstände erkennen, die sich nicht weiter als einen Meter von seinen Augen entfernt befinden. Auch die Entwicklung der Sehschärfe, die Kontrastsensitivität und die Farbwahrnehmung sind bei deinem Neugeborenen im 1. und 2. Monat noch in vollem Gange. Dennoch hat dein Baby eine besondere Vorliebe für kräftige Farbtöne und große Muster.

Hast du dein Baby auf seine Krabbeldecke gelegt, kann es schon in den ersten Monaten den Kopf für einen kurzen Moment von der Unterlage anheben und sich Objekten seines Interesses zuwenden. Liegt dein Baby in dieser Entwicklungsphase auf dem Rücken und du hältst sein Lieblingsspielzeug in das Sichtfeld, fixiert dein Baby es mit den Augen und kann diesem auch folgen, wenn du es langsam hin und her bewegst. Nimmst du dein Baby auf, solltest du aber eine unterstützende Hand unter das kleine Köpfchen halten.

Das wichtigste Tastwerkzeug in dieser Zeit ist der Mund: Dein Baby liebt es an deinem Finger zu saugen oder am eigenen Däumchen zu nuckeln. Generell besteht großes Interesse an deinen Händen und auch dem, was sich darin befindet.

Deine Emotionen stecken dein Baby an

Es fällt bereits im 1. und 2. Monat der Baby-Entwicklung auf, dass es nicht nur auf visuelle oder auditive Reize reagiert, sondern auch auf soziale.

Neugeborene betrachten insbesondere das Gesicht der eigenen Mama sehr intensiv – mit Fokus auf die Augen- und Mundpartie. Auch dazu zählen die Stimme, der Geruch und der Geschmack von dir als Mama. Hast du einen schlechten Tag und bist gereizt, überträgst du diese Gefühlslage auch auf dein Baby. Versuche dir daher in stressigen Phasen ab und zu einen Moment Zeit für dich zu nehmen, um tief durchzuatmen. Denn wenn du entspannt und zufrieden bist, ist es dein Baby auch. Das kannst du an seiner freudigen Mimik und Gestik erkennen. Mehr zum Thema Stressbewältigung für Mütter (>> Interne Verlinkung zum Blogbeitrag) erfährst du in unserem Blogbeitrag.

Vielleicht hast du sogar Glück und im 1. und 2. Lebensmonat hat sich schon das erste Lächeln entwickelt. Spätestens dann haben sich die kurzen Nächte und die Herausforderungen des Alltags, denen du dich jeden Tag aufs Neue stellst, gelohnt. Und wie geht es nach dem ersten Lächeln weiter? Das erfährst du in unserem Blogbeitrag zur Entwicklung deines Babies im dritten und vierten Monat.