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Entwicklung des Babys im 3. und 4. Monat

Die ersten beiden Monate waren schon voll mit aufregenden Entwicklungen und Erfahrungen. Warum gilt nun aber erst der 3. und 4. Lebensmonat in der Säuglingsentwicklung als eine der wichtigsten Umbruchzeiten?

Dein Baby nimmt inzwischen ca. 20g an Gewicht pro Tag zu und gewinnt wöchentlich ca. 1 cm an Körpergröße. Das kleine Köpfchen wächst stetig weiter, weshalb dein Baby ein paar seiner Haare als Folge der Kopfhautdehnung verliert – das ist völlig normal. Und wusstest du, dass man erst gegen Ende des 3. Monats sagen kann, welche Haarfarbe dein Baby im Kleinkindalter behalten wird? Zudem fällt dir sicherlich auf, dass dein Baby optisch betrachtet immer molliger wird und das ist auch gut so. Es ist ein Zeichen dafür, dass sich zunehmend die Hals-, Schulter- und Rückenmuskeln ausbilden, die dein Baby braucht, um motorisch weitere Dinge zu erlernen und eigenständiger in seinen Bewegungen zu werden.

Die Entwicklung der Motorik

Der Greifreflex der Hand wird im 3. und 4. Monat nach und nach durch das willkürliche Greifen abgelöst. Dein Baby erkennt Gegenstände in seiner Umgebung, lernt Entfernung einzuschätzen und kann gezielt danach greifen. Die Gegenstände werden immer mit der ganzen Hand gefasst und meistens zum Mund geführt, um sie zusätzlich zu erkunden.

Auf dem Bauch liegend fällt es deinem Baby nun schon leichter, den Kopf eine längere Weile hochzuhalten. Nimmt es Geräusche in unmittelbarer Umgebung wahr, dreht es den Kopf aus Neugier in die Richtung und versucht das Objekt des Interesses mit den Augen zu erfassen. Die Arme werden dabei meistens auf den Ellenbogen abgestützt, um den Körper zusätzlich zu stabilisieren.

Außerdem wird dein Baby in Bezug auf verschiedene Bewegungsabläufe ruhiger und routinierter. Es kontrolliert mit den Augen seine Armbewegungen und versucht, die Hände gezielt in die Nähe von Gegenständen zu bringen. Die Entwicklung der Hand-Mund- und der Hand-Augen-Koordination helfen ab dem 3. und 4. Monat Bewegungen besser zu koordinieren. Wenn du dein Baby zu dir auf das Sofa holst, kannst du jetzt beobachten, dass es schon selbstständig im Sitzen das Gleichgewicht halten kann und nicht mehr so sehr mit dem Oberkörper wackelt. Doch dafür muss es sehr viel Kraft aufwenden und kann diese Körperhaltung nicht allzu lange beibehalten. Manche Babys beginnen bereits jetzt sich vom Bauch auf den Rücken zu drehen und umgekehrt. Du kannst in diesem Fall die Beweglichkeit deines Babys trainieren, indem du sein Lieblingsspielzeug seitlich neben seinen Körper legst und es animierst, aktiv danach zu greifen.

Die Entwicklung deines Babys und die neuen Aktivitäten kosten natürlich auch enorm viel Kraft. Obwohl dein Baby gerne so lange wie möglich am Stück wach bleiben würde, um nichts zu verpassen, braucht es seine Ruhephasen, in denen auch du entspannen kannst. Der Dreamguard hilft dir dabei dein Baby in diesen Situationen zu überwachen. Er alarmiert dich, falls dein Schützling dich brauchen sollte. Du musst dir also keine Sorgen machen, solltest du mal nicht in Sichtweite sein. Denn es ist vollkommen menschlich, dass auch du als Mama ab und an mal eine Pause brauchst, in der du neue Kraft tanken kannst.

Freude und Ärger liegen oft dicht beieinander

Im 3. und 4. Monat ist die Gehirnhälfte, die das Gehör, die Sprache und den Geruchssinn steuert, schon sehr weit und aktiv in der Entwicklung.

Anhand des Gesichtsausdrucks deines Babys kannst nicht nur du seine Emotionen, wie Ekel oder Wohlbefinden ablesen, sondern dein Baby beginnt auch zunehmend mit der Imitation deiner Gefühlslage. Fühlst du dich morgens unausgeschlafen und gereizt und bist in manchen Situationen ungeduldig, so überträgt sich dies auch auf dein Baby. Hast du eben noch in ein lächelndes Gesicht geschaut, kann dir der Blick nun Ärgernis verraten. Dein Baby versucht auch länger Blickkontakt mit dir zu halten und lächelt bei bekannten und fremden Gesichtern zurück.

Die ersten Silben

Forschungen haben gezeigt, dass die Entwicklung deines Babys bereits im 3. und 4. Lebensmonat zulässt, dass es Wörter mit einer Silbe vor sich hinbrabbelt. Da sie schon ab dem Zeitpunkt der Geburt eine Vorliebe für die Sprache der Mutter haben, fangen sie nun damit an Silben wie „da“, „ma“ und „pa“ von sich zu geben. Jedoch ohne jede Bedeutung und ohne jeden Zusammenhang.

Mama sein bringt auf der einen Seite tolle neue Erfahrungen mit sich, auf der anderen Seite jedoch auch die ein oder andere Alltags-Hürde. Es ist vollkommen normal und in Ordnung, dass auch du an manchen Tagen an deine Grenzen stößt. Halte dann einen Moment inne und konzentriere dich auf die kleinen Momente des Augenblicks. Wenn dein Baby dich anlächelt, deine Finger fest umschließt oder die ersten Silben lallt, dann ist so manche Mühe schnell vergessen.